Sehr geehrter Herr Barth,
in den Einkaufsstraßen sieht es so aus, als ob wir Angst vor Träumen hätten, als ob wir alle Wünsche spätestens zu Weihnachten vollständig erledigen wollten. Die Tüten, Teller und Glühweintassen fließen über, als wollten wir uns und unsere Lieben in Zeug und Zimtgebäck einwickeln, damit sich in unserer kleinen Welt nichts ändert und wir vom Rest nichts sehen.
Allenfalls schimpfen wir noch über Selbstgefälligkeit und Hybris in Berlin oder über Verrückte in den USA und klagen achselzuckend über ferne Katastrophen. Unsere Scheuklappen beruhigen die Gewissen: "Wir sind ja so machtlos!".
Damit verlieren wir unmerklich nicht nur das Mitleid und die Hoffnung für Andere. Auch unsere eigenen Wünsche und Träume schrumpfen, werden klein und käuflich. Wie schade! Wieviel sind Träume und Wünsche wert, die sich in Einkaufstüten packen lassen?
Charlie Braun ist klüger, er macht die Augen auf und das Herz weit:
Uns allen wünschen wir ein wenig von dieser Klugheit, damit wir große Träume für alle behalten und lernen, die Hoffnung der Welt zu der unseren zu machen.

Das ganze Team wünscht Ihnen eine segensreiche Weihnachtszeit, in der Sie selbst viel Segen weitergeben, an alle, die ihn dringend brauchen!
 Falls Sie noch Ideen für Spenden oder gute Vorsätze suchen, finden Sie dazu Anregungen hinter den rechtlichen News in "Out of the box".
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